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NEWS - AUSBILDUNG

K��rperliche und psychische Gewalt an Kindern ist Teil des Alltags



Bern (27.10.2020) -

Jedes zwanzigste Kind wird zu Hause regelmssig krperlich bestraft. Gar jedes vierte Kind erfhrt regelmssig psychische Gewalt. Die Sensibilisierungskampagne von Kinderschutz Schweiz wurde von den Eltern positiv aufgenommen. Nun kommt das Postulat Bulliard zur gewaltfreien Erziehung vor den Nationalrat.

Seit 2017 wird die Prventionskampagne "Starke Ideen - Es gibt immer eine Alternative zur Gewalt" von der Universitt Freiburg wissenschaftlich begleitet. Die Studie zum Bestrafungsverhalten von Eltern in der Schweiz wurde 2019 zum dritten Mal durchgefhrt. Die Resultate der aktuellen Stichprobe weisen in beiden Bereichen - bei krperlicher wie auch psychischer Gewalt - einen leichten Rckgang gegenber der Erhebung von 2017 auf.

Eltern bestrafen nach wie vor regelmssig

Die aktuelle Studie wurde 2019 im Auftrag von Kinderschutz Schweiz von der Universitt Freiburg durchgefhrt. Dabei sind nach wie vor die jngeren Kinder fter von Krperstrafen betroffen als die lteren Kinder: 4,4 Prozent der Elternteile gaben an, regelmssig krperliche Gewalt anzuwenden (2017 waren dies noch 5,79 Prozent). Trotz den insgesamt geringeren Werten manifestiert sich eine stabile Subgruppe von Eltern, bei denen krperliche Gewalt in der Erziehung dazugehrt. 23,2 Prozent der Elternteile berichten von regelmssigem Verhalten gegenber ihren Kindern, das Aspekte von psychischer Gewalt beinhaltet (2017 betrug der Anteil noch 25,15 Prozent). Es zeigen sich somit in beiden Bereichen - bei der krperlichen wie der psychischen Gewalt - eine geringe Abnahme und gleichzeitig eine hohe Stabilitt.

Herausforderung ist durch die Bedrohung der Pandemie aktueller denn je

Die Ergebnisse der Studie zum Bestrafungsverhalten von Eltern zeigen, dass Gewalt in der Erziehung in jeder Lebenslage ausgebt wird. Trotzdem gibt es Risikofaktoren, die sich zum Nachteil der Kinder auswirken knnen: Wenn die finanzielle oder emotionale Stabilitt der Eltern in eine Schieflage gert zum Beispiel. "Diese Risikofaktoren sind whrend der Pandemie erhht. Mit den gesundheitlichen und wirtschaftlichen Unsicherheiten steigt der Druck der Erziehenden und somit die Gefahr von Gewalthandlungen", so Regula Bernhard Hug, Leiterin der Geschftsstelle von Kinderschutz Schweiz. Aus diesem Grund sei das ganze Umfeld gefragt, wachsam zu sein und Hilfe zu holen oder anzubieten.

Die Prventionskampagne bringt den Unterschied

Die Befragung zeigt, dass die Kampagne viele Eltern direkt angesprochen hat. Sie haben daraufhin ihr Erziehungsverhalten hinterfragt und versuchten, dieses auch zu ndern. Viele Eltern bevorzugen private Hilfestellungen (Support durch Freunde, Bekannte) im Bereich Erziehung und zum Thema gewaltlose Erziehung. Eltern, die ber Gewalt berichten, sind in der Folge auch offener fr Untersttzung durch Dritte.

Gewaltfreie Erziehung im Parlament

"Regelmssige krperliche und psychische Gewalt in der Erziehung fhrt zu grossem Leiden und hinterlsst tiefe Spuren bei der Gesundheit und im Verhalten von betroffenen Kindern", sagt Yvonne Feri, Stiftungsratsprsidentin von Kinderschutz Schweiz. "Wir setzen uns deshalb dafr ein, dass alle Kinder gewaltfrei aufwachsen knnen und die Politik die gewaltfreie Erziehung zur Norm erklrt." An der Sondersession vom 29. und 30. Oktober kommt das Postulat Bulliard zum "Schutz von Kindern vor Gewalt in der Erziehung" nun vor den Nationalrat. Mit dem Postulat will CVP-Nationalrtin Christine Bulliard-Marbach den Bundesrat mit der Prfung beauftragen, wie der Schutz von Kindern vor Gewalt in der Erziehung im Zivilgesetzbuch verankert werden kann.

Hinweise an Redaktionen

Die Studie zum Bestrafungsverhalten von Eltern in der Schweiz sowie Bild- und Videomaterial zur Sensibilisierungskampagne "Starke Ideen - Es gibt immer eine Alternative zur Gewalt" finden Sie hier.

Gerne stehen Ihnen Expertinnen und Experten fr Interviews zur Verfgung:

- Regula Bernhard Hug, Leiterin der Geschftsstelle Kinderschutz Schweiz
- Yvonne Feri, Stiftungsratsprsidentin von Kinderschutz Schweiz und Nationalrtin
- Dr. Dominik Schbi, Direktor des Instituts fr Familienforschung Universitt Freiburg

Kinderschutz Schweiz ist eine unabhngige privatrechtliche Stiftung und gesamtschweizerisch ttig. Als gemeinntzige Fachorganisation machen wir uns dafr stark, dass alle Kinder in der Schweiz im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention in Schutz und Wrde aufwachsen. Fr dieses Ziel setzen wir uns wissenschaftlich fundiert und konsequent via Prventionsangebote, politische Arbeit und Sensibilisierungskampagnen ein. Kinderschutz Schweiz richtet sich an Fachpersonen und Erziehende, politische Akteurinnen und Akteure, private und staatliche Organisationen sowie die breite ffentlichkeit in der Schweiz.Fr die Finanzierung ihrer Arbeit betreibt die Stiftung gezieltes Fundraising gegenber Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen und ffentlichen Institutionen.

www.kinderschutz.ch
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Kinderschutz Schweiz,
Tamara Parham

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